cut in pieces
If Marduk managed to defeat Tiamat, he would be the highest of all gods, and he began his preparations for battle. Armed with the most terrible weapons, he set out for Tiamat and challenged her to a fight. He managed to catch Tiamat in a net. He sent a storm in her direction, because Tiamat tried to swallow him. But the storm drove into her, stretching her belly and leaving her mouth wide open. Marduk seized this opportunity and split Tiamat’s body and heart with an arrow. Finally, he stood victorious over the goddess’s dead body. He trampled her body, her abdomen, and her skull. Finally, he cut her body in two and formed the sky and the earth from these halves and set about reorganizing the world. He created the clouds, the rain, the moon, and the rivers from her body parts. The gods now celebrated Marduk as their king and presented him with gifts and magnificent clothes.
Another independent mother goddess in earlier times was Asherah, whose name is mentioned forty times in the Old Testament. According to current research, it is considered certain that Asherah was a Semitic sea and mother goddess. She was closely associated with the god Yahweh and was also worshipped in the Temple of Jerusalem.
Asherah, Amnart, and Astarte existed alongside Yahweh and Baal for a long time. It was not until the return of the Israelites from Babylonian exile around 38 BC that a change took place in the worship of female deities. The Temple of Jerusalem became the spiritual center of the Jewish community, and from then on, worship of the goddess was only possible in private. From then on, female traits were only worshipped and adored in the form of the god Yahweh.
The new authors and editors of Genesis, who created a monotheistic creation story to strengthen national independence and to distinguish themselves from other “inferior” peoples, took care to eliminate all other beings that could have been described as “divine.” Thus, most of the female goddesses disappeared from the Book of Genesis.
zerstückelt
Wenn Marduk es schaffte, Tiamat zu besiegen, würde er der höchste aller Götter sein und er begann mit seinen Vorbereitungen für den Kampf. Mit den schrecklichsten Waffen gerüstet, machte er sich auf den Weg zu Tiamat und forderte sie zu einem Kampf heraus. Es gelang ihm, Tiamat in einem Netz zu fangen. Er schickte einen Sturm in ihre Richtung, denn Tiamat versuchte ihn zu verschlucken. Der Sturm aber fuhr in sie hinein, dehnte ihren Bauch und ihr Mund blieb weit geöffnet. Marduk ergriff diese Gelegenheit und spaltete Tiamats Leib und ihr Herz mit einem Pfeil. Zum Schluss stellte er sich als Sieger auf den toten Körper der Göttin. Er zertrampelte ihren Körper, ihren Unterleib und ihren Schädel. Zuletzt schnitt er ihren Körper in zwei Hälften und formte aus diesen Hälften den Himmel und die Erde und machte sich daran, die Welt neu zu ordnen. Er erschuf aus ihren Körperteilen die Wolken, den Regen, den Mond und die Flüsse. Die Götter feierten Marduk nun als ihren König und überreichten ihm Geschenke und prächtige Kleider.
Eine andere eigenständige Muttergöttin in früheren Zeiten war Aserah, ihr Name wird im alten Testament ganze vierzig Mal erwähnt. Nach heutigem Stand der Forschung gilt es als gesichert, dass Aserah eine semitische Meeres- und Muttergöttin war. Sie stand in enger Verbindung zum Gott Jahwe und wurde auch im Tempel Jerusalems verehrt.
Aserah, sowie Amnart und Astare existierten lange Zeit neben Gott Jahwe und neben Gott Baal. Erst mit der Rückkehr der Israeliten aus dem babylonischen Exil um 38 v Christus vollzog sich ein Wandel in der Verehrung von weiblichen Gottheiten. Der Tempel Jerusalem wurde zum geistlichen Zentrum der jüdischen Gemeinde und von da an war die Verehrung der Göttin nur mehr im privaten Bereich möglich. Weibliche Züge wurden von nun an nur noch in der Gestalt des Gottes Jahwe verehrt und angebetet.
Die neuen Verfasser und Redaktoren der Genesis, die eine monotheistische Schöpfungsgeschichte kreieren, um nationale Unabhängigkeit zu stärken und um eine Differenz zu anderen „unterlegenen“ Völkern darzustellen, achteten darauf, alle anderen Wesen, die man als „göttlich“ hätte bezeichnen können, zu eliminieren. So verschwand ein Großteil der weiblichen Göttinnen aus dem Buch Genesis.





